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09.06.2026

SAP ECC Wartungsende 2027 und SAP S/4HANA-Migration: Warum Ihre SAP-Stammdaten jetzt entscheidend sind

Stammdatenqualität als Basis für die erfolgreiche SAP S/4HANA-Migration

Das Wartungsende für SAP ECC rückt näher. Langsam, aber sicher gerät die S/4HANA-Migration unter Zeitdruck. Noch immer stehen viele SAP-Anwenderunternehmen vor der Entscheidung: Was passiert nach SAP ECC 2027, wann migrieren wir auf SAP S/4HANA und welche Vorbereitungen sind jetzt notwendig?

Strikte Wartungsfristen seitens SAP, unumgängliche Prozessmodernisierungen und das rasante Wachstum von künstlicher Intelligenz, machen SAP S/4HANA-Transformationsprojekte zunehmend komplex. Neben der sorgfältigen Planung, entscheidet oft ein unterschätzter Faktor über einen reibungslosen Ablauf der Migration: die Qualität der SAP-Stammdaten.

Was meist ein altes Laster ist, kommt bei der SAP S/4HANA-Migration ungefiltert zum Vorschein: Veraltete, fehlerhafte oder unvollständige SAP-Daten. Häufig gepaart mit unklaren Prozessen, die über Jahre gewachsen sind, einem Customizing, das nur im Kopf der langjährigen Mitarbeiter dokumentiert ist oder einer heterogenen Systemlandschaft. Wer hier gezielt ansetzt und die Datenqualität frühzeitig verbessert, ist langfristig im Vorteil und profitiert nicht nur bei der Migration auf SAP S/4HANA.

Was versteht man unter einer SAP S/4HANA Migration?

Bei einer SAP S/4HANA Migration wechselt ein Unternehmen von bestehenden SAP ECC-Systemen auf die neue ERP-Generation SAP S/4HANA. Diese neue Generation ist optimiert für die In-Memory-Datenbank SAP HANA. Ein Umstieg auf die aktuelle Systemvariante bietet zum Beispiel folgende Vorteile:

  • Standardisierung und Automatisierung von Unternehmensprozessen
  • Harmonisierung globaler Datenstrukturen und konsistente Datenhaltung
  • Durchführung von Echtzeit-Analysen und Potenzial für KI-Einsatz
  • Modernisierung und Verbesserung der User Experience (UX) durch SAP Fiori

Welche Ansätze für die SAP S/4HANA Migration gibt es?

  • Brownfield-Ansatz: Hierbei werden bestehende Systeme rein technisch konvertiert. Historische Daten werden bei der Datenmigration übertragen. Der Ansatz eignet sich insbesondere für Unternehmen mit einer stabilen Basis. Wer die Migration allerdings als bloßen Austausch von Softwarearchitekturen sieht, verschenkt viel Optimierungspotenzial.
  • Greenfield-Ansatz: SAP S/4HANA wird komplett neu implementiert. Prozesse und Strukturen werden optimiert und neu definiert. Eine echte Chance mit einer hohen Datenqualität in die neue Welt zu starten, großes Clean-Core-Potenzial und optimale Basis für neue Technologien, wie KI.
  • Selective Data Transition: Ausgewählte Prozesse und Daten werden gezielt übernommen, andere werden im Rahmen der Migration optimiert. Es wird ein neues SAP S/4HANA-System implementiert. Eine geschickte Kombination der beiden zuvor dargestellten Ansätze im hybriden Modell.

Was ist die Business Partner Conversion?

Unter SAP S/4HANA wird das Modell aus Debitoren und Kreditoren ersetzt. Im Business Partner werden Debitoren und Kreditoren zusammengeführt. Der Umstieg auf den SAP Business Partner bedeutet oft großen Aufwand, denn es gilt unter anderem Dubletten zu bereinigen, Rollen und Attribute zu harmonisieren und veraltete Daten zu entfernen. Auch die Customer Vendor Integration (CVI) stellt viele Unternehmen vor eine Herausforderung. Neben der frühzeitigen Planung der Business Partner Conversion, bietet eine gut gepflegte Datenbasis auch für diesen Part der SAP S/4HANA-Migration einen Vorteil.

Warum sind die SAP-Daten und die Datenqualität für die SAP S/4HANA-Migration entscheidend?

Geschäftsprozesse basieren auf den SAP-Stammdaten, wie zu Beispiel Kundenstammdaten, Lieferantenstammdaten, Materialstammdaten, Finanzstammdaten oder Geschäftspartnerdaten (Business Partner). Typische Folgen schlecht gepflegter SAP-Stammdaten sind unter anderem Dubletten, inkonsistente Materialnummern oder fehlerhafte Reports. Diese führen zu Verzögerungen im Migrationsprojekt, hohen manuellen Aufwänden bei der Nachbearbeitung oder zu Schnittstellenproblemen. Somit ist die Qualität der Stammdaten – unabhängig vom Migrationsansatz – ein zentraler Erfolgsfaktor für die SAP S/4HANA Migration.

Wer historische Daten ohne Datenbereinigung aus dem Altsystem überträgt, wird auch das neue System nicht optimal nutzen können. Wer keine klare Data-Governance-Strategie verfolgt, wird auch in Zukunft auf Inkonsistenzen aufgrund unklarer Zuständigkeiten stoßen. Da das Datenwissen oft direkt in den Fachbereichen liegt, ist es wichtig, diese von Beginn an mit einzubeziehen.

Es lohnt sich die Datenqualität noch vor dem Umstieg auf SAP S/4HANA zu verbessern, um keine Verzögerungen aufgrund inkonsistenter Stammdaten zu riskieren. Sie haben die Migration bereits vollzogen und wollen die Datenanlage und -pflege optimieren und somit die Datenqualität grundlegend optimieren? Mit praxiserprobten Lösungen, wie dem APICON Data Master, verbessern Sie die Datenqualität schnell und unkompliziert direkt in SAP. Ihre Stammdatenprozesse werden beschleunigt und manuelle Aufwände reduziert.

Welche Wartungsfristen die SAP gesetzt hat, was es dabei zu beachten gilt und wie die Roadmap des APICON Data Masters aussieht, lesen Sie in diesem Blogbeitrag.

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